Junior Cycling Team Graz goes Australia!

Matthias Grick startet als einer der Favoriten bei der Crocodile Trophy 2016 für das JCT Graz

 

 

Nach einer äußerst erflogreichen Saison für Ausnahmetalent Matthias Grick geht es zum Saisonfinale an das andere Ende der Welt - nach Queensland (Australien) zur UCI S1 Crocodile Trophy. Auf dieser Seite könnt ihr die Erlebnisse und die Erfolge des Junior Cycling Teams in Downunder aus erster Hand mitverfolgen.

 

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7. und 8. Etappe - Port Douglas ist erreicht und die Croc 16 ist Geschichte

 

Nach dem Start bei der Skybury Coffee Plantage ging es am Freitag nochmals über harte 102 km zur Wetherby Station im Hinterland. Matthias fühlte sich erneut stark und platzierte sich sofort in der Spitzengruppe. Die sechs Mann große Ausreißergruppe arbeitete über weite Teile des Rennen sehr gut zusammen, ehe sie sich zum Schluss aufsplittete. Eine fragwürdige Attacke in der Feeding Zone kostete Matthias an diesem Tag einen möglichen Podestplatz. Trotzdem rollte er als starker 6. mit nur geringem Abstand zu Etappensieger Urs Huber über die Ziellinie. Dieser Tag zeigte abermals, dass wir gut gearbeitet haben und ohne Pannenpech ein Podium in der Gesamtwertung in Reichweite gewesen wäre.

Die finale Etappe am Samstag von der Wetherby Station zum Strand in Port Douglas wurde als Zeitfahren ausgetragen. Matthias erwischte wieder einen super Tag, platzierte sich als hervorragender 4. und verpasste nur knapp einen Platz auf dem Treppchen.

Karl machten die gesundheitlichen Probleme immer mehr zu schaffen. Trotzdem kämpfte er sich nach Port Douglas und ist als 4. in der Overall Classification der Amateure sehr erfolgreich gewesen. Er ist überglücklich und sein Lebenstraum ist nun in Erfüllung gegangen. Die Wunden werden heilen, das Gefühl die Crocodile Trophy bezwungen zu haben wird aber für immer anhalten.

 

 

 

5. und 6. Etappe - der Defektteufel hat zugeschlagen

 

Die 5. Etappe war eine Herausforderung für Matthias und Karl, da nach den bereits überstandenen Tagen über 130 km Trails warteten. Matthias war gut regeneriert und in Form voll attackieren zu können. Gleich zu Beginn erzwang er mit Urs Huber und Sebastian Carabin einen gewaltigen Vorsprung von etwa 15 Minuten. Es schien als ob die riskante Taktik, gleich zu Beginn die Kräfte zu mobilisieren, aufgeht, als plötzlich der Defektteufel zuschlug. Eine Reifenpanne sollte ihn erst einmal länger aufhalten, da auch das Ersatzmaterial nicht ordnungsgemäß funktionierte. Die CO2-Patrone, die wieder Druck im Reifen aufbauen sollte, passte nicht in den Ventiladapter - ein Produktionsfehler. Matthias wartete einige Zeit bis der nächste Fahrer ihm Hilfe anbot und er das Rennen mit ihm fortsetzen konnte. Doch dem nicht genug - Matthias hatte schließlich eine zweite Panne und später eine Dritte. Schlussendlich kam er mit großer Verspätung auf der Coffee Plantage in Skybury an, die jegliche Hoffnungen auf einen Podestplatz in der Gesamtwertung zu Nichte machte. Dabei hätte es sehr gut ausgesehen, hätte er längere Zeit die Gruppe Huber/Carabin halten können, wäre ein Podestplatz in Reichweite gerückt.

Die 6. Etappe war hingegen eher gemütlich und Matthias musste nicht allzuviel Kraft aufwenden. Er ist jetzt fit für die letzten zwei Etappen auf denen wir alles versuchen werden um noch einmal ein gutes Ergebnis einzufahren. 

Karl ist weiter sehr tapfer, trotz seiner zahlreichen Verletzungen und Schmerzen kämpft er sich Kilometer für Kilometer weiter in Richtung Ziel in Port Douglas. Haltet den beiden auf den letzten beiden Etappen die Daumen, wir halten euch auf jeden Fall am Laufenden.

 

#grickatcroc #hardhardercroc

 

 

 

25.10. 4 Etappe - langsam beginnen die Beine zu schmerzen!

Ein weiterer Tag in Atherton, ein weiterer Tag voller Schmerzen für Matthias und Karl. Es galt nach dem Start in Atherton auf einer Forststraße  Richtung Herberton zu klettern. Nach passierter Techincal-Fedding-Zone begann der technische und extrem steile Teil der heutigen Etappe. In dieser mussten alle Athleten immer wieder zu Fuß weitermachen, da es nicht möglich war diese Streckenabschnitte mit dem Bike zu befahren. Matthias konnte sich anfangs wieder mit den Favoriten lösen, verlor jedoch in den "Wanderpassagen" etwas Zeit musste sich dann abermals alleine ins Ziel vorarbeiten. Er ist mit seiner heutigen Performance und Platz 5 sehr zufrieden, nicht zuletzt weil er sich heuer besonders schwer tut zwischen den Rennen ausreichend zu regenerieren. Dank Karl Jagerhofer und seinem Betrieb Steirerrast, hat er allerdings einen gewaltigen Regenerationsvorteil: Das Team übernachtet nicht wie die meisten anderen Athleten im Zelt, sondern kann sich in einem bequemen und kühlen Hotelbett erholen. Karl selbst kam heute abermals zu Sturz und verletzte sich bei der Hand: "Solche Kleinigkeiten können mich sicher nicht davon abhalten die Croc zu bezwingen!". Die beiden schlafen zur Zeit ein wenig, bis es später wieder Zeit ist für Maria Schöffmann die Jungs auf der Massageliege fit für morgen zu machen. Morgen erwartet die Jungs eine Monsteretappe die über 130 km von Atherton zur Skybury Coffe Plantage führt - keep on racing!

#nopainnogain #steirerrast

 

 

23. Oktober: 3rd Stage - 3rd Place
Leider haben wir zurzeit Probleme mit der Internetanbindung und müssen uns kurz halten.

 

Matthias kann heute nach einem technisch sehr anspruchsvollen Kurs in und rund um den Atherton Bikepark den hervorragenden 3. Platz nach Hause bringen: "Ich bin überglücklich wieder zurück ins Rennen gefunden zu haben, meine Betreuer haben gute Arbeit geleistet und mich wieder fit gemacht. Ich hoffe, die nächste Tage werden ähnlich gut wie heute." Karl kam heute leider zu Sturz, das hielt ihn jedoch nicht auf den Bikepark zu rocken und schlussendlich im Mittelfeld ins Ziel zu kommen. Dank der außergewöhnlich guten Physiotherapeuten vor Ort geht es auch seiner Schulterverletzung wesentlich besser. Morgen wartet eine eher kurze Stage, die jedoch viele Kletterpassagen aufweist, weshalb sie nicht zu unterschätzen ist. Wir hören uns morgen mit einer hoffentlich stabileren Verbindung.

#grickisback #grickatcroc #dynaplug

 

 

23. Oktober: 2. Etappe

Die zweite Etappe startete in Cairns an der traumhaften Esplanade Lagoon und führte Richtung Atherton Tablelands. Nach 12 km neutralisierter Fahrt, wurde die 104 km lange Etappe mit fast 3000 zu überwindenden Höhenmetern gestartet. Temperaturen die in der Sonne auf um die 40° C stiegen machten den Ritt zur Tortour. Matthias versuchte dem Tempo der Spitze zu folgen, musste aber wegen starker körperlicher Schwierigkeiten zurückschalten. Alleine auf Position 6 fahrend kämpfte er sich sichtlich gezeichnet ins Ziel, verlor allerdings wertvolle Zeit in der Gesamtwertung. Aber noch ist nicht aller Tage Abend - es kann auf den nächsten sechs Etappen noch einiges passieren und Positionen getauscht werden. Wir sind zuversichtlich, dass Matthias morgen wieder mehr Druck aufs Pedal bringen kann. Auch die Strecke morgen kommt seinem Können sehr entgegen und wer ihn kennt, weiß, dass er immer für eine Überraschung gut ist.

Karl hatte heute einen sehr guten Renntag und erreichte zufrieden am Abend das Ziel. Die Leistung von ihm ist umso höher anzurechnen, da ein großer Teil der Amateurathleten, das Zeitlimit überschritten haben und mit dem Truck ins Camp gebracht werden mussten.

 

22. Oktober: 3. Platz auf der ersten Etappe in Smithfield

 

Die erste Etappe startete heute im Palms Springs Resort. Nach einem neutralisierten Start fiel der Startsschuss unweit des Bikeparks in Smithfield, auf dem 4 Runden absoliviert wurden, ehe eine monströser Anstieg die Entscheidung brachte. Matthias erwischte einen hervorragenden Start und konnte sich in der ersten Runde mit Urs Huber, Sebastien Carabin und Peter Bas vom Feld lösen. Bas und Matthias musste jedoch auf dem selektiven Rundkurs etwas vom Gas gehen und kamen zu zweit in den letzten Anstieg - Bas hatte Pech und musste kurz vom Rad um einen Defekt zu beheben. Schlussendlich gewann Bas vor Huber und Matthias erreichte den 3. Platz. Er hat nun auch in der Gesamtwertung eine gute Ausgangsposition. Im Ziel zeigt er sich erleichtert, aber sichtlich gezeichnet vom Rennen: ,,Es war ein tolles Rennen und ich bin sehr zufrieden mit der ersten Etappe, die Hitze hat mir allerdings mehr zugesetzt als ich anfangs dachte." Auch Karl erreichte nach etwas weniger als 3h das Ziel in Palms Springs und freut sich, dass seine Schulterverletzung keine allzu großen Probleme bereitet.

Nun müssen die Koffer gepackt werden, denn morgen geht es nach Atherton, wo für die nächsten Tage das Lager aufgeschlagen wird. Es heißt jetzt vor allem keep your fingers crossed, dass Matthias seinen guten Platz in der Gesamtwertung halten kann.

 

#GrickAtCroc #CarlAtCairns #pichleratpalmssprings

 

 

 

21. Oktober: Rennvorbereitung

 

jDer heutige Tag ist der letzte vor dem Rennstart morgen in Smithfield. Matthias und Karl nutzten diesen Tag um sich die morgige Strecke genau anzuschauen und mit einigen Sprints und Intervallen die Muskeln auf Temperatur zu bringen. Bei drückender Hitze wird es allerdings eher ein entscheidentes Kriterium sein, sich so gut wie möglich abküheln zu können. Leider kam Karl am XC Kurs zu Sturz und verletzte sich an der Schulter - er musste das Training frühzeitig abbrechen und zur Unterkunft zurückkehren. Durch die top Betreuung der anwesenden Physiotherpeutin Maria Schöffmann konnte den Schmerzen jedoch zum Glück ein Ende bereitet werden und Karl ist fit für den Start morgen. Matthias konnte ein gutes Training absolvieren und ist nun voll motiviert für die bevorstehenden 8 Etappen. Alex hat den ganzen Tag alle Hände voll zu tun. Er ist unter Anderem für eine ausgewogene Verköstigung verantwortlich und erledigt alles was an Organisation anfällt. Dass der Betreuer mindestens gleich nervös ist wie die Rennfahrer, ist offensichtlich. Vorbereitet ist das ganze Team nun perfekt - jetzt liegt es nur mehr daran, wie schnell die Beine sind.

Am Abend kamen alle Croc-Teilnehmer zusammen und erhielten das Rennbriefing und die Startnummer, auch die UCI-Kommissäre, Ärzte und Physiotherapeuten wurden vorgestellt und alle freuen sich auf den Start morgen. Auch die lokale Medienlandschaft berichtet eifrig von der Trophy - in den meisten Tageszeitungen, sowie in den TV-Nachrichten ist das Rennen Thema. Jetzt heißt es nur noch Daumendrücken!

 

 

 

 

 

20. Oktober: Pressetag

 

Bereits am frühen Vormittag hatte Matthias ein Meet & Greet mit der lokalen und internationalen Presse. Die Crocodile Trophy Organisation lud dazu in das Cairns ZOOm - einem Erlebniszoo am Dach des Casinos Cairns. Bei zahlreichen TV Interviews gab Matthias sein Ziel bekannt: ein Podestplatz muss her! Das dieses Unterfangen nicht einfach werden wird, stellte der auch anwesende Urs Huber klar, der als Favorit in die Trophy startet. Highlight des Pressemeetings war ein Flying Fox bei dem Goliath the crocodile "überflogen" wurde. Auch Karl Jagerhofer stellte sich der ersten Herausforderung im Cairns ZOOM und freut sich auf seine erste Crocodile Trophy: ,,Eine Herausforderung, der ich mich einmal im Leben stellen muss!". Schließlich blieb auch ein wenig Zeit sich mit den anderen Profiathleten auszutauschen und Matthias ist zuversichtlich, dass es ein spannendes und erfolgreiches Rennen für ihn wird. Den restlichen Tag galt es noch ein paar Kleinigkeiten zu organisieren und Energie an der wunderschönen Cairns Esplanade Lagoon zu tanken. Da morgen einiges am Programm steht, ist es bald an der Zeit das Licht abzudrehen und von einem starken Rennen zu träumen.

 

Wir hören uns morgen - bis dahin #grickatcroc #WeBleedOrange

 

 

19. Oktober: erster Trainingstag

 

Heute war Zeit ein paar Trainingsrunden zu absolvieren und zusammen mit Mechaniker Alex Pichler das Material fein zu jjustieren. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei Friesis Bikery und Matthias Tiefengrabner für den Neuaufbau des KTM Scarp Boost bedanken. Da es sich bei der Auftaktsetappe am Samstag um ein klassisches XC-Rennen auf einem kurzen Rundkurs in Smithfield handelt gilt es, den Kurs besonders gut zu besichtigen um keine wertvollen Sekunden im Dschungel liegen zu lassen. Matthias ist begeistert von der Streckenführung die ihm wie auf die Beine geschneidert zu sein scheint. Der restliche Tag wurde vor allem zur Regeneration und zum Carboloading genutzt, es blieb aber auch ein wenig Zeit Cairns zu erkunden.

 

 

16. Oktober: Die Reise kann los gehen

 

Bereits am Sonntag ging es für Matthias und seinem Betreuer auf Richtung Süden - mit dabei ist auch einer der Hauptsponsoren Karl Jagerhofer, welcher auch selbst in die Pedale tritt um sich seinen Lebenstraum, eine Crocodile Trophy zu finishen, zu erfüllen. Nach 1,5 Tagen Flug wurde endlich der Startort Cairns erreicht und der erste Eindruck? Es ist heiß. Wirklich heiß. Im Vordergrund stand sich den Gegebenheiten anzupassen und sich von den Reisestrapazen zu erholen.

 

 

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